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RaumLabor 5

Ab 8. April 2014 startet das museumspädagogische Projekt „Über Grenzen hinaus“ des Bauhaus-Archivs / Museum für Gestaltung in Kooperation mit dem Pestalozzi-Fröbel-Haus (PFH) und dem Jugendkulturzentrum Pumpe in Berlin. Rund 150 Kinder zwischen 5 und 12 Jahren werden sich ein Jahr lang in Workshops mit dem Thema „Grenze“ beschäftigen und dabei außerschulische, alltagsrelevante Lernerfahrungen machen. „Über Grenzen hinaus“ wird durch das Programm „Künste öffnen Welten" der Bundesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung e.V. (bkj) gefördert, das aus Mitteln des Programms „Kultur macht stark“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung finanziert ist.

Ausstellungsobjekte und die Architektur des Bauhaus-Archivs bilden den Ausgangspunkt für die Beschäftigung mit Grenzen in der Kunst und der gestalteten Lebenswelt: im Museum lassen sich für Grenzen relevante gestalterisch-räumliche Aspekte wie Linien, Flächen, Formen, Farbe, Materialität oder Lichteinflüsse erkunden. Die Reduktion der am Bauhaus geschaffenen Gebäude und Gebrauchsgegenstände in Form und Material erleichtert den Kindern den Wissenstransfer von der Kunst zum Alltag und umgekehrt. In den PFH-Einrichtungen und im Jugendkulturzentrum PUMPE können die Kinder danach vertiefend unter museumspädagogischer Anleitung Grenzen testen, fühlen und errichten. Sie lernen, psychologische oder soziologische Aspekte von Grenzen für sich und andere sichtbar zu machen und an eigene Grenzen zu gehen. In einer abschließenden Projektwoche im Jugendkulturzentrum PUMPE erarbeiten alle Projektteilnehmer eine Bühnenperformance zu dem Thema.

Wichtige Elemente der museumspädagogischen Projektarbeit aus „Über Grenzen hinaus“ werden darüber hinaus in öffentlichen Ferienworkshops im JugendKulturZentrum PUMPE angeboten.

Bauhaus_Werkstatt: Raumlabor 4

RaumLabor_4 2012/13


„Gleich im Gewicht“ lautete das Thema des vierten RaumLabors.
Der Faszination des Themas Gleichgewicht gingen Kinder des Pestalozzi-Fröbel-Hauses im Laufe eines Jahres in und mit dem Bauhaus-Archiv nach. Sie balancierten mit dem Körper, brachten beim Bauen Dinge ins Gleichgewicht und lernten, messbare und fühlbare Aspekte des Themas für sich und andere sichtbar zu machen. Sie erfuhren, wie sich Ungleichgewicht anfühlt, mit welchen Mitteln Harmonie und Gleichgewicht wieder hergestellt werden können und untersuchten, welchen Einfluss Ausgeglichenheit auf ihr Wohlbefinden hat.

Die Objekte und das Gebäude des Museums gaben den Kindern Anregungen für die eigene schöpferische Auseinandersetzung mit dem Thema. Neu in diesem Jahr war die inhaltliche Zusammenarbeit mit dem benachbarten Jugendkulturzentrum Pumpe. Die Erfahrungen dieser Kultureinrichtung im Bereich Bühnenarbeit mit Kindern und Jugendlichen setzten neue Impulse für die performativen Teile der Workshop-Reihe.


Projektleitung: Katharina Stahlhoven
Projektkoordination: Bärbel Mees
Kooperationspartner: Pestalozzi-Fröbel-Haus

Gefördert durch: Berliner Projektfonds für Kulturelle Bildung

Gleichgewichtsstudie
Gleichgewichtsstudie

Bauhaus_Werkstatt: Raumlabor 3

RaumLabor_3 2011/12


Das Thema des dritten RaumLabors lautete: „Riesen, die auf Zwerge stehen“. Riesen und Zwerge, Groß und Klein – der menschliche Maßstab steht im Zentrum vieler Märchen und Geschichten. Der Faszination dieses elementaren Gegensatzes von Groß und Klein gingen Kitakinder des Pestalozzi-Fröbel-Hauses im Laufe eines Jahres nach, indem sie die unterschiedlichen Aspekte von „Maßstab“ und „Maßstäblichkeit“ untersuchten und kreativ umsetzten. In einem ersten Workshop suchten, fanden und skizzierten sie Zwerge und Riesen in der Sammlung des Bauhaus-Archivs: Kinderstühle, große Tische – kleine Tische, Architekturmodelle.

Im praktischen Teil bauten alle Teilnehmer einen Stuhlzwerg – das Modell eines Stahlrohrstuhls frei nach Marcel Breuer. Die beiden folgenden Workshops fanden in den Kitas und Schulen statt, wo die Kinder das Thema Groß und Klein vertieften. Wie verhalten sich Größen in der Relation und in der Wahrnehmung von Nah und Fern? Im vierten Workshop schufen die Kinder eine begehbare Rauminstallation. Aus mehreren kleinen Raumskulpturen – bestehend aus mit Kabelbindern verbundenen Kunststoff-Stangen – entstand ein Riesenraum.


Projektleitung: Katharina Stahlhoven
Projektkoordination: Bärbel Mees
Kooperationspartner: Pestalozzi-Fröbel-Haus

Gefördert durch: Berliner Projektfonds für Kulturelle Bildung

Zwergin mit der Perspektive einer Riesin
Zwergin mit der Perspektive einer Riesin

Bauhaus_Werkstatt: Raumlabor 2

Bereits im zweiten Jahr werden im Rahmen des vom Berliner Projektfonds für Kulturelle Bildung geförderten Projekts „Bauhaus_RaumLabor“ in Kooperation mit dem Pestalozzi-Fröbel-Haus themenorientierte Workshops entwickelt, mit dem Ziel, Vorschul- und Grundschulkinder mit den Werken und Ideen der Künstler am Bauhaus in einen ersten Kontakt zu bringen.

750 m blaue Polypropylenschnur wurden fantasievoll und variantenreich zu ganz unterschiedlichen räumlichen Objekten verarbeitet.

Bauhaus_Werkstatt: Raumlabor 1

120 Kinder im Alter von 3 - 8 Jahren aus 5 Einrichtungen des Pestalozzi - Fröbel - Hauses hatten im Rahmen des Kooperationsprojekts „Raumlabor“ die Möglichkeit, das Museum kennen zu lernen. In einer 1. Phase mit dem thematischen Schwerpunkt „ Gegensätze und Kontraste“ im Herbst 2009 erkundeten die Kinder das Haus und seine unmittelbare Umgebung. Spielerisch beschäftigten sie sich mit räumlichen, geometrischen und haptischen Kontrasten und bauten, in Anlehnung an eine am Bauhaus häufig gestellte Vorkursaufgabe „Tastleitern“ aus unterschiedlichen Materialien.

Seit Januar 2010 bilden die Inhalte und Objekte der neu präsentierten Sammlung „Die Sammlung Bauhaus. Originale der Klassischen Moderne“ den Ausgangspunkt für die Beschäftigung mit „Linien“ und linearen Materialien. Die Bedeutungsvielfalt von Linien wird zeichnerisch erforscht, es wird mit Seilen experimentiert und konstruiert und aus Draht ein Miniaturmodell eines Freischwingers in Anlehnung an die Form der berühmten Marcel Breuer Stühle gebogen.

2. Phase Bauhaus_Werkstatt: Raumlabor
2. Phase Bauhaus_Werkstatt: Raumlabor
2. Phase Bauhaus_Werkstatt: Raumlabor

Im April/ Mai 2010, fanden die Workshops in den jeweiligen Kitas statt. Ausgehend von Vorkursarbeiten zum Thema „Gleichgewicht“, die im Museum betrachtet wurden, untersuchen die Kinder das Verhältnis von Symmetrie und Gleichgewicht anhand von kleinen Übungen und einer Konstruktionsaufgabe.

3. Phase Bauhaus_Werkstatt: Raumlabor
3. Phase Bauhaus_Werkstatt: Raumlabor
3. Phase Bauhaus_Werkstatt: Raumlabor

Im Mittelpunkt der jeweils 3-stündigen Workshops steht das Mitmachen, Selbermachen und Begreifen. Das Konzept basiert grundsätzlich auf Ideen und Methoden, die Künstler am Bauhaus entwickelt haben, übertragen in eine dem Alter der Kinder angemessene Form der Vermittlung.

Idee, Konzept und Realisierung: Dipl. Ing. Friederike Holländer
Projektleitung: Bärbel Mees

Kooperationspartner: Pestalozzi-Fröbel-Haus

Gefördert durch: Berliner Projektfonds für Kulturelle Bildung

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Berliner Projektfonds für Kulturelle Bildung